MILLIONEN-INVESTITION

Positive Zeichen für die Luftschiff-Erlebniswelt

12. Februar 2020 | Lesezeit 2 Minuten

Wie wurde der Ausstieg abgewendet?

Seit Jahrzehnten stehen sich Befürworter und Gegner des Flughafens an der Stadtgrenze zwischen Essen und Mülheim unversöhnlich gegenüber: Der Ausstieg aus dem Betrieb schien schon unabwendbar, da brachte die an dem vergleichsweise kleinen Landeplatz beheimatete Luftfahrtgesellschaft WDL einen völlig neuen Aspekt ins Spiel:

Rund zehn bis zwölf Millionen Euro will das Unternehmen aus eigenen Mitteln in eine Luftfahrt-Erlebnis-welt investieren. Deren Geschäfts-führer Frank Peylo wagte bereits lange im Vorfeld eine vorsichtige, aber positive Prognose: „Wir sind in guten Gesprächen mit Politik und Verwaltung.“

Aktuell merkt man Frank Peylo seine Zuversicht umso mehr an: „Die Erlebniswelt wird täglich geöffnet sein und gleichzeitig auch Veranstaltungsort für Events wie Feste und Kongresse. Allerdings planen wir nicht als Wettbewerber im allgemeinen Veranstaltungs-geschäft aufzutreten.“

Sollte der Rat am 13.2. grünes Licht für das Projekt geben, sollen möglichst zeitnah die ent-sprechenden Bauanträge folgen. „Wir planen dann mit einer Fertigstellung in einem Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren.“

HOHE INVESTITIONEN IN DEN NÄCHSTEN 3 JAHREN

Rund zehn bis zwölf Millionen Euro will das Unternehmen aus eigenen Mitteln in eine Luftfahrt-Erlebniswelt investieren.

In einem Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren ist die Fertigstellung geplant.

Ein Publikumsmagnet soll entstehen

Der neue Publikumsmagnet soll nach den derzeitigen Plänen einen Anschluss an den bestehenden Hangar haben. Auf drei Etagen würde eine Fläche von 16.500 Quadratmetern für eine Ausstellung entstehen. Markantes Aushängeschild bliebe die Luftschiffhalle, die ein transparentes Dach bekommen und gleichzeitig als moderne Location für Events aller Art genutzt werden soll.

Verbunden mit der Entscheidung für die Investition wäre eine Fortsetzung des Flugbetriebs bis 2034. Da sich die geplante Halle ausschließlich auf Mülheimer Boden befindet, bleibt die zu 50 Prozent am Flughafen beteiligte Stadt Essen bei der Entscheidung außen vor. Sollte die Entscheidung entsprechend fallen, gelingt in Mülheim, was der Stadt Heidelberg verwehrt blieb: Dort scheiterte die seit 2017 geplante Zeppelin-Erlebniswelt bisher an der Standortsuche.

Bilderstrecke

Mehr Informationen

  • FEM – Flughafen Essen-Mülheim flughafen-essen-muelheim.de

  • WDL Luftschiffgesellschaft mbH wdl-worldwide.de/

  • Mülheim & Business Wirtschafts-förderung

  • Die Argumente der Fluglärmgegner